Aktuelles Schwerpunktthema

36%
der Männer
27%
der Frauen
finden: Kleinkinder leiden unter der Erwerbstätigkeit von Müttern.
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Quelle: BFS, Erhebung zu Familien und Generationen (EFG) 2018

Rollenbilder und Stereotype im Unternehmen

Noch immer sind unbewusste Rollenbilder und Vorurteile (unconscious bias) der Grund dafür, dass Potenziale von Mitarbeitenden nicht voll genutzt werden und der Frauenanteil in den Führungsetagen gering ist. Im Rahmen ihres aktuellen Schwerpunktes fokussiert die Familienfreundliche Wirtschaftsregion Basel deshalb 2020/2021 auf die Frage, wie diese Rollenbilder hinterfragt und vorhandene Geschlechter-Klischees erkannt werden können.

Raus aus der Komfortzone

Unconscious bias sind unbewusste Vorurteile, die sich auf Fähigkeiten und Kompetenzen von Personen oder Gruppen beziehen. Sie entstehen durch unbewusste Denkmuster, die Personen bestimmten Stereotypen zuteilen und basieren unter anderem auf Erfahrungen, kulturellen Einflüssen aber auch auf Darstellungen in den Medien. Dadurch werden unsere täglichen Entscheidungen im Alltag beeinflusst. Dieses Schubladendenken kann dazu führen, dass wir andere Menschen oder Gruppen diskriminieren, ohne dass wir uns dessen überhaupt bewusst sind.

Solche Stereotypen und Rollenbilder können in Unternehmen massgebliche Auswirkungen haben. Im Bewerbungsverfahren beispielsweise wird aufgrund verzerrter Leistungs- und Potenzialbeurteilungen nicht die bestqualifizierte Person eingestellt.

Eine verstärkte Sensibilisierung und Auseinandersetzung mit dem Thema sind deshalb wichtig. Im Rahmen ihres Schwerpunktthemas 2020/2021 setzt die FfWR hier an. Neben einer allgemeinen Auseinandersetzung mit sogenannten unconscious bias wird die FfWR deren Auswirkungen auf verschiedene Bereiche wie beispielsweise das Talentmanagement und die HR-Prozesse beleuchten und die Unterteilung in typische Frauen- und Männerberufe hinterfragen. Zudem möchte die FfWR Möglichkeiten aufzeigen, wie Unternehmen diesen gender bias angehen können.

Erster Round Table 2021 in Kürze

Wie machen wir uns als Arbeitgebende für Frauen attraktiver? Wie können wir Frauen stärken? Wie können wir sie unterstützen, auf der Karriereleiter bis ganz oben zu steigen?

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