Aktuell

Vorwärtsstrategie für Basel

Wirtschaft und Politik im Dialog

Seit Monaten ist der Fachkräftemangel in aller Munde und zirkuliert in den Medien. Für Unternehmen ist es zunehmend schwierig geworden, qualifizierte Fachkräfte einzustellen. Digitale Transformation, demographische Entwicklung und wachsende Ansprüche an die Arbeitsbedingungen verschärfen die Situation weiter. Familienfreundlichkeit wird in diesem anspruchsvollen Umfeld zum Standortvorteil.

Damit sich die Wirtschaftsregion Basel im Wettkampf um geeignete Fachkräfte optimal positionieren kann, braucht es neue Modelle und Strategien, welche von Wirtschaft und Politik gemeinsam entworfen werden. Dabei sind alle gefordert, denn nur im guten Zusammenspiel von öffentlichen Leistungen und familienfreundlichen Angeboten der Unternehmen bleibt der Wirtschaftsstandort Basel längerfristig konkurrenzfähig.

Am 23. August lädt die Familienfreundliche Wirtschaftsregion Basel deshalb zum Dialog. Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung diskutieren, wie in gemeinsamer Zusammenarbeit die Standortattraktivität der ganzen Region gefördert werden kann und gestalten zusammen das Gespräch über ein familienfreundliches Basel.

Detaillierte Informationen zu der Veranstaltung finden Sie in der Einladung:

Einladung

Internationales Kolloquium zu Job- und Topsharing

Am 6. November 2017 findet das zweite Internationale Kolloquium zu Job- und Topsharing in Basel statt. Prominente Gäste aus Politik und Wirtschaft diskutieren Chancen und Herausforderungen des alternativen Arbeitsmodells im Zeitalter der Digitalisierung. Die Familienfreundliche Wirtschaftsregion beteiligt sich als Kooperationsparterin an der Veranstaltung.

Informationen zum Tagesprogramm und zur Anmeldung finden Sie auf dieser Website.

Job- und Topsharing: Win-Win für Arbeitgebende und Arbeitnehmende

Mehr Erfahrung und Kompetenz bei geringeren Ausfallzeiten – die Vorteile von Job- und Topsharing sind erwiesen. Attraktiv ist das Modell für Eltern, die mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen möchten; für Frauen und Männer, die eine herausfordernde Arbeit mit anderen Aktivitäten und Projekten verbinden; und für ältere Angestellte, die kürzertreten und zugleich ihr Wissen weitergeben wollen.

Noch zögern Unternehmen, Job- und Topsharing einzuführen. Doch die Erfahrung beweist: Obwohl das Arbeitsmodell mit grösserem Aufwand verbunden ist – finanziell, organisatorisch, kommunikativ –, bringt es dem Unternehmen einen echten Mehrwert. Komplexe Entscheide werden gemeinsam schneller gefällt, die Qualität und die Stellvertretungen gesichert und die Innovation gefördert.

Infoletter

Job- und Topsharing sind in praktisch allen Branchen und Bereichen möglich. Auch dort, wo das Vertrauensverhältnis zu den Kundinnen und Kunden zentral ist, etwa in Banken oder Arztpraxen.
Mit dem aktuellen Infoletter der Familienfreundlichen Wirtschaftsregion Basel werden Unternehmen mit fünf praktischen Tipps bei der erfolgreichen Umsetzung von Job-und Topsharing unterstützt. Drei Praxisbeispiele erweitern zusätzlich den Blickwinkel auf das Thema.

Infoletter