Basel wird familienfreundlich!
Familienfreundlichkeit ist in mehrfacher Hinsicht ein Erfolgsfaktor: Wirtschaft und Staat profitieren gleichermassen, wenn Familien ein günstiges Umfeld vorfinden. Dafür müssen sich aber auch beide gleichermassen engagieren. Es braucht vorbildliche Unternehmen, die es ihren Mitarbeitenden ermöglichen, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Diese erfolgreichen Firmen können weitere Unternehmen vom Nutzen familienfreundlicher Unternehmenspolitik überzeugen.
Gute Rahmenbedingungen
Auf der anderen Seite soll der Staat als Gesetz- und Arbeitgeber die nötigen Rahmenbedingungen schaffen. Dazu gehören adäquate Kinderbetreuungs- und Schulangebote oder eine umsichtige Verkehrs- und Raumplanung ebenso wie die Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen.
Einen wichtigen Schritt hat der Kanton Basel-Stadt bereits gemacht, indem er in seiner neuen Verfassung das Recht auf Tagesbetreuung verankert hat.
Eine weitere grundlegende Voraussetzung ist die Lohngleichheit von Frauen und Männern. Ohne sie kann sich ein Elternpaar nicht frei für Familie und Karriere entscheiden.
Basel in der Vorreiterrolle
Die Menschen werden immer älter, und es gibt immer weniger Kinder. Das erstaunt nicht, denn in der Schweiz haben es qualifizierte Frauen sehr schwer, Beruf und Familie zu vereinbaren. Bisher war es eher eine Entweder-Oder-Entscheidung. Die Gründe dafür sind unter anderem: Lange Arbeitszeiten, schlechter Mutterschutz, mangelhafte Tagesbetreuungsangebote, selten Blockzeiten an der Schule, wenig Wertschätzung für Eltern am Arbeitsplatz. Vieles wurde schon verbessert. Dennoch gilt: Basel muss für Familien attraktiv werden. Sonst wird es schwierig, dauerhaft qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. Die Wirtschaftsregion Basel will die Chance nutzen, in dieser Sache Vorreiterin zu werden. Basel wird familienfreundlich! Das ist das erklärte Ziel des Programms Familienfreundliche Wirtschaftsregion Basel.
